COAR

 

OPUS 4

opus-logo

 

Entwicklung der Open Access Repository Software OPUS als Baustein nationaler und internationaler Netzwerke

Die Open-Source-Software OPUS wurde an der Universität Stuttgart entwickelt und ist derzeit an ca. siebzig Hochschulen im Einsatz. Die Anwendung erlaubt die sachgerechte Publikation und Verwaltung von elektronischen Volltexten, enthält Recherche- und Präsentationsmodule, URN-Vergabe sowie eine OAI-Schnittstelle.
Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat OPUS unter der GNU General Public License veröffentlicht. Die Universitätsbibliothek Stuttgart ist leitend in der Koordination der Entwicklergruppe dieses Open-Source-Projekts; das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) stellt den notwendigen organisatorischen Rahmen mit der Funktion einer Geschäftsstelle für die OPUS-Entwicklung.

Als Teil eines Servernetzwerks zertifizierter Server wird OPUS Schnittstellen und Unterstützung für neue Dienstleistungen wie Zitationsanalysen und Analysen von Nutzungsdaten anhand von Webserver- oder Linkresolver-Logs anbieten. In Zukunft sollen OPUS-Repositories noch stärker Teile einer serviceorientierten Forschungsinfrastruktur werden, die über mehr als nur Suchfunktionen verfügt. Dies geschieht über die Vernetzung in DRIVER und die Kopplung mit Forschungsinformationssystemen und Primärdaten. Weitere Aktivitäten der Entwicklung bestehen im Bereich Kopplung mit Langzeitarchivierungssystemen und im Bereich standardisierter Nutzungsstatistiken unter Einbeziehung der Zählverfahren der VG Wort.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme die Weiterentwicklung der Open Access Repository Software OPUS als Baustein nationaler und internationaler Netzwerke mit dem Projekt OPUS 4.

Status
  • abgeschlossen
Förderer
Förderzeitraum
  • Juli 2008 - Dezember 2010
Leitung - Koordination
Partner
Mitarbeiter an der UB Stuttgart
URL