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Übernahme von Publikationsgebühren

Open-Access-Publikationsfonds

Im Rahmen eines Förderprogramms unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2010 die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften.
Aus diesem Förderprogramm wurden der Universität Stuttgart Mittel zur Einrichtung eines Open-Access-Publikationsfonds bewilligt. Seit dem 1. April 2011 konnten aus diesem Fonds Publikations- bzw. Artikelbearbeitungsgebühren (article processing charges) finanziert werden. Es standen 2011/12 und 2013 Mittel in Höhe von je insgesamt 31.250 € zur Verfügung.
Im Jahr 2014 standen insgesamt 25.000 € im Publikationsfonds bereit.
Auch im Jahr 2015 stehen wieder Publikationsmittel zur Verfügung. Die Gesamtsumme im Fonds von 38.257 Euro ergibt sich aus der DFG-Fördersumme von 28.693 Euro sowie einem Eigenanteil der Universität von 25 % des Gesamtbedarfs (9.564 Euro).
 
Wissenschaftlich Publizierende der Universität Stuttgart werden also weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt, nachdem der Publikationsfonds seit seiner Etablierung 2011 auf große Resonanz gestoßen ist. Eine Liste der durch den Open-Access-Publikationsfonds bereits geförderten Artikel haben wir für Sie zusammengestellt.
 
Zusammengefasst finden Sie die Informationen rund um den Open-Access-Publikationsfonds auch auf dem Flyer Übernahme von Publikationskosten - Open-Access-Publizieren.

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Voraussetzung zur Übernahme der Publikationsgebühren

Gemäß den Richtlinien des DFG-Förderprogramms müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
  • Eine Angehörige/ein Angehöriger der Universität Stuttgart ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  • Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften („Goldener Weg") gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert z.B. das DOAJ – Directory of Open Access Journals.
  • Die Publikationsgebühren dürfen eine Höhe von maximal 2.000 € pro Aufsatz nicht übersteigen.
  • Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "Open Choice" sind nicht förderfähig.
Die Förderrichtlinien haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 

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Antrag auf Kostenübernahme

Autoren melden ihre eingereichte Publikation als "submitting" bzw. "corresponding author" sowie der Angabe weiterer Informationen (weitere Autoren, Titel der Publikation, Name der Zeitschrift, zu erwartende Kosten, Angaben über vorhandene Drittmittel, Datum der Einreichung) per Online-Formular an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek. Die weitere Vorgehensweise haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.

 
 

Als Unterstützungsmaßnahme im Zuge der Einrichtung des Open-Access-Publikationsfonds hat die Universität Stuttgart Fördermitgliedschaften und weitere Vereinbarungen mit Open-Access-Verlagen abgeschlossen. Diese erleichtern Ihnen als Autorinnen und Autoren einerseits die organisatorische Abwicklung der Publikation Ihrer Forschungsergebnisse (zentrale Rechnungslegung, vereinfachte Zahlungskonditionen etc.), darüber hinaus bieten andererseits einige der Mitgliedschaften auch Rabattierungen im Hinblick auf die Publikationsgebühren (APC).

 
Wenn die Gebühren für einen Open-Access-Artikel mit Mitteln aus dem Publikationsfonds der Universität Stuttgart beglichen werden, sollte der geförderte Artikel in OPUS, dem Dokumentenserver der Universität Stuttgart, eingebracht werden. Auch wenn der Publikationsfonds nicht in Anspruch genommen wird, möchten wir Autoren der Universität Stuttgart darum bitten, ihre Publikationen in OPUS einzubringen.

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