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Übernahme von Publikationsgebühren

Open-Access-Publikationsfonds

Im Rahmen eines Förderprogramms unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften.
Aus diesem Förderprogramm wurden der Universität Stuttgart Ende 2010 für die Jahre 2011 und 2012 Mittel zur Einrichtung eines Open-Access-Publikationsfonds bewilligt. Es standen Mittel in Höhe von insgesamt 31.250 € zur Verfügung. Die von der DFG bewilligte Summe von 25.000 € wurde von der Universität Stuttgart um 25 % (6.250 €) aufgestockt. Seit dem 1. April 2011 konnten aus diesem Fonds Publikations- bzw. Artikelbearbeitungsgebühren (article processing charges) finanziert werden.

Im Oktober 2012 wurde der zweite von der Universität Stuttgart gestellte Antrag zum Thema "Open-Access-Publizieren" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ebenfalls bewilligt. D.h. der Universität werden für den Open-Access-Publikationsfonds im Rahmen des Förderprogramms von der DFG weitere Mittel zugesprochen.
Aus diesem Open-Access-Publikationsfonds, der weiterhin von der Universitätsbibliothek verwaltet wird und in dem Mittel in Höhe von insgesamt 31.250 € zur Verfügung stehen, können seit Januar 2013 für ein Jahr Publikations- bzw. Artikelbearbeitungsgebühren (article processing charges) finanziert werden. Die Gesamtsumme ergibt sich aus der DFG-Fördersumme von 23.437 Euro sowie einem Eigenanteil der Universität von 25 % des Gesamtbedarfs (7.813 Euro).
 
Wissenschaftlich Publizierende der Universität Stuttgart werden also weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt, nachdem der Publikationsfonds in den Förderjahren 2011 und 2012 bereits auf große Resonanz gestoßen ist.
 
Eine Liste der durch den Open-Access-Publikationsfonds bereits geförderten Artikel haben wir für Sie zusammengestellt.
 
Zusammengefasst finden Sie die Informationen rund um den Open-Access-Publikationsfonds auch auf dem Flyer Übernahme von Publikationskosten - Open-Access-Publizieren.

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Voraussetzung zur Übernahme der Publikationsgebühren

Gemäß den Richtlinien der DFG müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
  • Eine Angehörige/ein Angehöriger der Universität Stuttgart ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  • Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften („Goldener Weg") gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert z.B. das DOAJ – Directory of Open Access Journals.
  • Die Publikationsgebühren dürfen eine Höhe von maximal 2.000 € pro Aufsatz nicht übersteigen.
  • Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "Open Choice" sind nicht förderfähig.
  • Jede geförderte Publikation sollte außerdem einen Hinweis auf die DFG-Förderung enthalten.                  Z.B.: "Diese Publikation wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mittels des Programms Open-Access-Publizieren finanziell unterstützt." bzw. "This work was supported by the German Research Foundation (DFG) within the funding programme Open Access Publishing."
Die Förderrichtlinien haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 
Checkliste zum Ausdrucken (PDF)
 

 

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Antrag auf Kostenübernahme

Autoren melden ihre eingereichte Publikation als "submitting" bzw. "corresponding author" sowie der Angabe weiterer Informationen (weitere Autoren, Titel der Publikation, Name der Zeitschrift, zu erwartende Kosten, Angaben über vorhandene Drittmittel, Datum der Einreichung) per Online-Formular an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek. Die weitere Vorgehensweise haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.

Vorgehensweise zum Ausdrucken (PDF)
 
Direkt zum Antragsformular
 
Als Unterstützungsmaßnahme im Zuge der Einrichtung des Open-Access-Publikationsfonds hat die Universität Stuttgart zudem eine Fördermitgliedschaft abgeschlossen. Es handelt sich hierbei um die Mitgliedschaft bei BioMed Central.
 
Bitte bringen Sie Ihre Publikation auf jeden Fall auch dann in OPUS, dem Dokumentenserver der Universität Stuttgart ein, wenn Sie den Publikationsfonds der Universität nicht in Anspruch nehmen.
 

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