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Übernahme von Publikationsgebühren

Open-Access-Publikationsfonds

Aus dem Open-Access-Publikationsfonds stehen im Kalenderjahr 2017 den Forschern der Universität Stuttgart 56.000 Euro Fördermittel zur Verfügung:
  • 50.000 Euro für die volle Erstattung von Artikelgebühren bis zu 2.000 Euro pro Artikel (nach DFG-Richtlinien)
  • 30.000 Euro für die Erstattung von 75 Prozent der Artikelgebühren, die mehr als 2.000 Euro pro Artikel kosten (neuer Open-Access-Sonderfonds)
  • 6.000 Euro für die Gründung von OJS-Zeitschriften
 
Die Universität hat den Fonds in diesem Jahr aus Eigenmitteln finanziert.
 
Wissenschaftlich Publizierende der Universität Stuttgart werden also weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt, nachdem der Publikationsfonds seit seiner Etablierung 2011 auf große Resonanz gestoßen ist. Eine Liste der durch den Open-Access-Publikationsfonds bereits geförderten Artikel haben wir für Sie zusammengestellt.


Voraussetzung zur Übernahme der Publikationsgebühren

A. Volle Kostenerstattung (100 Prozent): Gemäß den Richtlinien des DFG-Förderprogramms müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
  1. Eine Angehörige/ein Angehöriger der Universität Stuttgart ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  2. Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften („Goldener Weg") gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert z.B. das DOAJ – Directory of Open Access Journals.
  3. Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "Open Choice" sind nicht förderfähig.
  4. Die Publikationsgebühren dürfen eine Höhe von maximal 2.000 Euro pro Aufsatz nicht übersteigen.

B. Teilkostenerstattung (75 Prozent) aus dem Open-Access-Sonderfonds

  1. Förderfähig sind Publikationsgebühren von mehr als 2.000 Euro pro Aufsatz.
  2. Es gelten daneben die gleichen Kriterien wie unter den Punkten A 1-3 beschrieben.
 
Die Förderrichtlinien haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 


Antrag auf Kostenübernahme von Artikelgebühren (APCs)

Autoren melden ihre eingereichte Publikation als "submitting" bzw. "corresponding author" sowie der Angabe weiterer Informationen (weitere Autoren, Titel der Publikation, Name der Zeitschrift, zu erwartende Kosten, Angaben über vorhandene Drittmittel, Datum der Einreichung) per Online-Formular an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek. Die weitere Vorgehensweise haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.

 

Als Unterstützungsmaßnahme im Zuge der Einrichtung des Open-Access-Publikationsfonds hat die Universität Stuttgart Fördermitgliedschaften und weitere Vereinbarungen mit Open-Access-Verlagen abgeschlossen. Diese erleichtern Ihnen als Autorinnen und Autoren einerseits die organisatorische Abwicklung der Publikation Ihrer Forschungsergebnisse (zentrale Rechnungslegung, vereinfachte Zahlungskonditionen etc.), darüber hinaus bieten andererseits einige der Mitgliedschaften auch Rabattierungen im Hinblick auf die Publikationsgebühren (APC).

 
Wenn die Gebühren für einen Open-Access-Artikel mit Mitteln aus dem Publikationsfonds der Universität Stuttgart beglichen werden, sollte der geförderte Artikel in OPUS, dem Dokumentenserver der Universität Stuttgart, eingebracht werden. Auch wenn der Publikationsfonds nicht in Anspruch genommen wird, möchten wir Autoren der Universität Stuttgart darum bitten, ihre Publikationen in OPUS einzubringen.


Antrag auf Kostenübernahme Weblayoutanpassung von OJS-Zeitschriften

Die Anpassung des Weblayouts von OJS-Zeitschriften kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Es gelten folgende Kriterien:

  • Es handelt sich um die Gründung einer neuen Open-Access-Zeitschrift von Forschern der Universität Stuttgart.
  • Verwendet wird die Software OJS.
  • Gefördert wird nach dem Prinzip "first come - first served" (jährlich stehen insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung).
  • Die Förderung wird formlos per E-Mail beim Open-Access-Beauftragten beantragt: