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Übernahme von Publikationsgebühren

Open-Access-Publikationsfonds

Aus dem Open-Access-Publikationsfonds stehen im Kalenderjahr 2019 den Forscherinnen und Forschern der Universität Stuttgart wieder Fördermittel zur Verfügung:
  • 76.800 Euro für die volle Erstattung von Artikelgebühren bis zu 2.000 Euro pro Artikel (nach DFG-Richtlinien)
  • 6.000 Euro für die Gründung von OJS-Zeitschriften
 
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den OA-Fonds in diesem Jahr mit 57.600 Euro.
 
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Stuttgart werden damit weiterhin bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften unterstützt. Eine Liste der durch den Open-Access-Publikationsfonds bereits geförderten Artikel haben wir für Sie zusammengestellt.


Voraussetzung zur Übernahme der Publikationsgebühren

Volle Kostenerstattung (100 Prozent): Gemäß den Richtlinien des DFG-Förderprogramms müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:
  1. Eine Angehörige/ein Angehöriger der Universität Stuttgart ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  2. Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften („Goldener Weg") gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren (peer review) anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert z.B. das DOAJ – Directory of Open Access Journals.
  3. Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "Open Choice" sind nicht förderfähig.
  4. Die Publikationsgebühren dürfen eine Höhe von maximal 2.000 Euro (inkl. MWSt.) pro Aufsatz nicht übersteigen.

Eine Erstattung von Artikelgebühren von mehr als 2.000 Euro (inkl. MWSt.) ist nicht möglich, auch nicht anteilig. Der Open-Access-Sonderfonds, aus dem 2017 und 2018 auch höhere Artikelgebühren mit finanziert worden sind, ist nach Abstimmung mit den anderen TU9-Universitäten abgeschafft worden.

Für die Universität Stuttgart als TU9-Mitglied gelten die im Dezember 2018 beschlossenen einheitlichen TU9-Kriterien für Open Access-Publikationsfonds.
 
Die Förderrichtlinien haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 


Antrag auf Kostenübernahme von Artikelgebühren (APCs)

Autoren melden ihre eingereichte Publikation als "submitting" bzw. "corresponding author" sowie der Angabe weiterer Informationen (weitere Autoren, Titel der Publikation, Name der Zeitschrift, zu erwartende Kosten, Angaben über vorhandene Drittmittel, Datum der Einreichung) per Online-Formular an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek. Die weitere Vorgehensweise haben wir für Sie in einem PDF zusammengefasst.
 
 

Als Unterstützungsmaßnahme im Zuge der Einrichtung des Open-Access-Publikationsfonds hat die Universität Stuttgart Fördermitgliedschaften und weitere Vereinbarungen mit Open-Access-Verlagen abgeschlossen. Diese erleichtern Ihnen als Autorinnen und Autoren einerseits die organisatorische Abwicklung der Publikation Ihrer Forschungsergebnisse (zentrale Rechnungslegung, vereinfachte Zahlungskonditionen etc.), darüber hinaus bieten andererseits einige der Mitgliedschaften auch Rabattierungen im Hinblick auf die Publikationsgebühren (APC).

 
Wenn die Gebühren für einen Open-Access-Artikel mit Mitteln aus dem Publikationsfonds der Universität Stuttgart beglichen werden, sollte der geförderte Artikel in OPUS, dem Dokumentenserver der Universität Stuttgart, eingebracht werden. Auch wenn der Publikationsfonds nicht in Anspruch genommen wird, möchten wir Autoren der Universität Stuttgart darum bitten, ihre Publikationen in OPUS einzubringen.


Unterstützung bei individuellen Preisverhandlungen mit den Verlagen

Die Universität Stuttgart ermutigt ihre Autorinnen und Autoren, Open-Access-Artikelgebühren (APCs) von mehr als 2.000 Euro (inkl. MWSt.) mit den Verlagen individuell nachzuverhandeln, sodass eine Förderung aus dem OA-Fonds möglich ist. Die Universitätsbibliothek stellt bei Bedarf Bestätigungsschreiben aus, dass höhere APCs aus dem OA-Fonds nicht erstattet werden können.

Die Universität Stuttgart unterstützt damit die weithin anerkannten Kriterien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung des Open Access sowie als TU9-Mitglied die einheitlichen TU9-Kritieren für Open-Access-Publikationsfonds.

Weitere Fragen beantwortet der Open-Access-Beauftragte der Universität Stuttgart:



Antrag auf Kostenübernahme Weblayoutanpassung von OJS-Zeitschriften

Die Anpassung des Weblayouts von OJS-Zeitschriften kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Es gelten folgende Kriterien:

  • Es handelt sich um die Gründung einer neuen Open-Access-Zeitschrift von Forschern der Universität Stuttgart.
  • Verwendet wird die Software OJS.
  • Gefördert wird nach dem Prinzip "first come - first served" (jährlich stehen insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung).
  • Die Förderung wird formlos per E-Mail beim Open-Access-Beauftragten beantragt: