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OA-Publizieren - Kostentransparenz

Zur Open-Access-Strategie der Universität Stuttgart gehört die Zentralisierung von Publikationskosten. Ziel ist, die Datengrundlage für Preisverhandlungen mit den Verlagen und das Open-Access-Monitoring zu verbessern. Da viele Mittel aber dezentral verwaltet werden, zum Beispiel in Drittmittelprojekten, geschieht die Zentralisierung buchungstechnisch über zwei Sachkonten (SAP):

  • 603146 Aufw f PublikationsGeb an Verlage f open access
  • 603147 Aufw f PublikationsGeb an Verlage f close access

 

Open-Access-Publikationsgebühren

Auf das Konto 603146 sollen nur Kosten im Zusammenhang mit Open-Access-Veröffentlichungen gebucht werden. Dazu gehören:

  • Artikelgebühren (Article Processing Charges - APCs) in Open-Access-Zeitschriften (auch Hybrid-Zeitschriften)
  • Gebühren für Grafiken oder die Gestaltung von Titelseiten (Color Charges) in Open-Access-Zeitschriften
  • Gebühren für Open-Access-Bücher (Book Processing Charges - BPC), auch für Beiträge in Sammelbänden, die im Open Access erscheinen

 

Closed-Access-Publikationsgebühren

Auf das Konto 603147 sollen nur Kosten im Zusammenhang mit Veröffentlichungen gebucht werden, die nicht Open Access erscheinen. Dazu gehören:

  • Artikelgebühren (Article Processing Charges - APCs) in Closed-Access-Zeitschriften
  • Gebühren für Grafiken oder die Gestaltung von Titelseiten (Color Charges) in Closed-Access-Zeitschriften
  • Druckkostenzuschüsse für Bücher (zum Beispiel bei Verlagspublikationen von Dissertationen), Kongressbände oder Beiträge in Sammelbänden
  • Sonstige Verlagsdienstleistungen, die nicht über Druckkostenzuschüsse abgedeckt und extra abgerechnet werden wie Lektorat, Gebühren für ISBN für den Buchvertrieb u. ä.
  • Print-on-Demand-Dienste für Druckprojekte (zum Beispiel bei Kongressbänden)

 

Ansprechpartner

Stefan Drößler, Open-Access-Beauftragter