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Open Access Week 2016

Vorträge und Coffee Lectures in der Universitätsbibliothek Stuttgart auf dem Campus Vaihingen, Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart.

Mittwoch, 26. Oktober, 14 Uhr: Coffee Lecture

Die Open-Access-Bewegung: Ziele und Vorteile für Autoren und Studierende

Stefan Drößler, M.A., Open-Access-Beauftragter der Universität Stuttgart

Autoren, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen haben einen alternativen Weg für wissenschaftliche Veröffentlichungen eingeschlagen. Grund ist die Preisspirale der Großverlage. Denn das, was in Bibliotheken frei zugänglich ist, wurde vorher über Lizenzverträge teuer eingekauft. Mit dem Aufbau einer Infrastruktur für Open-Access-Veröffentlichungen gibt es inzwischen Alternativen.

   
Mittwoch, 26. Oktober, 18 Uhr: Vortrag und Diskussion

VG Wort und § 52a UrhG: Was kommt auf die Universitäten zu?

Dr. Thomas Pflüger, Ministerialrat Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

In einem Entwurf für einen Rahmenvertrag der Kultusministerkonferenz (KMK) mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) wird die Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche aus § 52a UrhG für digitale Semesterapparate neu geregelt. Die Nutzung von geschützten Schriftwerken soll einzeln gemeldet werden. Was bedeutet das für die Praxis von Lehre und Studium?

   
Donnerstag, 27. Oktober, 17 Uhr: Vortrag und Diskussion

Grundlagen des Urheber(vertrags)rechts für Hochschullehrer: Rechtsfragen zu Open Access, Creative Commons und Zweitverwertungsrecht im Kontext

Prof. Dr. Tobias Keber, Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart

Was sind Open Access und Creative-Commons-Lizenzen und in welchem Zusammenhang stehen sie zum Zweitverwertungsrecht? Schwerpunkt Open-Access-Publizieren: Nach Ablauf von Embargofristen haben Autoren die Möglichkeit, ihre Publikationen frei im Netz zu veröffentlichen. Doch wie genau können Wissenschaftler ihr Zweitveröffentlichungsrecht wahrnehmen und in welchen Fällen greift es?

   
Donnerstag, 27. Oktober, 18 Uhr: Vortrag und Diskussion

Perspektiven von Open Access im Land Baden-Württemberg

Prof. Dr. Volker M. Haug, Leiter der Abteilung für Rechtswissenschaft am Institut für VWL und Recht, Universität Stuttgart

Mit dem baden-württembergischen Hochschulgesetz geht eine Pflicht für das Open-Access-Publizieren einher. Doch was bedeutet das für die Praxis der Forscher? Welche rechtlichen
Probleme sind mit dieser Pflicht verbunden? Und welche Pläne hat die neue grün-schwarze Landesregierung dazu?

   
Freitag, 28. Oktober, 14 Uhr: Coffee Lecture

Open-Access-Publikationsfonds: Fördermöglichkeiten an der Universität Stuttgart

Stefan Drößler, M.A., Open-Access-Beauftragter der Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart hat eine neue Förderlinie für Open-Access-Veröffentlichungen verabschiedet. Für die kommenden drei Jahre stehen 50.000 Euro für die Erstattung von Open-Access-Artikelgebühren zur Verfügung. Erstmals wird auch die Gründung von OA-Zeitschriften gefördert. Die Universitätsbibliothek bietet dafür eine Online-Software
und Beratung an.

   
Freitag, 28. Oktober, 18 Uhr: Vortrag und Diskussion

Abmahnfallen im Internet: E-Books, Musik-Downloads und Fotos

Alexandar Silic, LLM., Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Fachanwalt für Informationstechnologierecht, MS Concept Rechtsanwälte Stuttgart

Nicht alles, was im Netz downloadbar ist, ist auch legal. Auch was legal verfügbar ist, wie zum Beispiel die von der Unibibliothek lizensierten E-Books, darf nicht einfach an Dritte weitergegeben werden. Und was, wenn doch einmal eine Abmahnung vom Anwalt kommt?

 

Kontakt: Stefan Drößler, Open-Access-Beauftragter, Tel. (0711) 685-83508

Lokale Veranstaltung im Rahmen der International Open Access Week 2016 und der „Uni der Möglichkeiten“: blog.ub.uni-stuttgart.de/uni-der-moeglichkeiten